Digitales Klassenzimmer – Infos auf einen Blick

Jede Schule ist einzigartig und hat individuelle Wünsche an die Digitalisierung. Für das digitale Klassenzimmer braucht es deshalb maßgeschneiderte Lösungen, die die Anforderungen der einzelnen Schule, ihrer Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler genau erfüllen. Die wichtigsten Infos auf einen Blick.

Was ist ein digitales Klassenzimmer?

Der Begriff digitales Klassenzimmer meint eine technische Lösung für digitalen Unterricht. Sie besteht aus verschiedenen Komponenten. Herzstück des digitalen Klassenraums ist meist eine digitale Tafel auf Basis eines großformatigen Touch Displays oder eines interaktiven Beamers. Dazu gehören ein integrierter oder angeschlossener Computer und die Unterrichts-Software. Häufig wird das digitale Tafelsystem mit passender Ton- und Kameratechnik verbunden, die das komfortable Unterrichten per Videokonferenz ermöglicht.

Eine wichtige Rolle spielen zudem mobile Endgeräte wie Laptops, iPADS oder Tablets, mit denen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler digital arbeiten.

Sie erfordern eine Aufbewahrungslösung zum sicheren Einschluss und Aufladen über Nacht und an den Wochenenden. Weitere technische Komponenten wie eine Dokumentenkamera können die Ausstattung des digitalen Klassenzimmers sinnvoll ergänzen.

Damit die digitale Komplettlösung reibungslos funktioniert, müssen alle Bestandteile genau aufeinander abgestimmt sein und sich am pädagogischen Ansatz der Schule orientieren. Um dies zu gewährleisten, ist ein sorgfältig entwickeltes Medienkonzept erforderlich. Dabei hilft die umfassende Beratung und konzeptionelle Unterstützung durch ein im Bildungswesen erfahrenes AV-Unternehmen.

Der digitale Unterricht

Die digitale Medienkompetenz ist zur unverzichtbaren Kulturtechnik geworden und nimmt auch in den Lehrplänen der Länder eine immer wichtigere Stellung ein. Digitaler Unterricht hilft einerseits dabei, die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern in der Anwendung sowie im Umgang mit digitalen Medien zu fördern. Andererseits bieten entsprechende Lehr- und Lernmaterialien die Möglichkeit, Fachthemen multimedial zu veranschaulichen und zu bearbeiten.

Mit einem passenden System aus Hardware und Software lassen sich digitale Inhalte wie Infografiken und Videos einfach und ohne Medienbruch in den Unterricht integrieren. Tafelbilder können digital vorbereitet oder gemeinsam erarbeitet werden. 

Lehrkräfte wie SuS können sich mit ihren mobilen Geräten mit der digitalen Tafel verbinden. So lassen sich zum Beispiel die Ergebnisse aus Hausarbeiten oder Aufgabenstellungen im Unterricht mühelos im Plenum präsentieren.

Zur Digitalisierung des Unterrichts müssen Schulen flächendeckend mit digitalen Lehrmitteln ausgestattet werden. Dazu gab der DigitalPakt Schule trotz seiner bürokratischen Hürden einen ersten wichtigen Impuls. Damit die Technik aber auch langfristig im Alltag funktioniert, sollten Politik und Verwaltung über die Anschaffung der Geräte hinausdenken. Die Hard- und Software muss administriert, regelmäßig gewartet und aktualisiert werden. Dafür benötigen Schulen professionelle technische Unterstützung.

Service für Schulen

Ahlemeyer sorgt mit Expertise und Engagement dafür, dass Ihre Schule die Digitalisierung als Chance und nicht als Belastung erlebt. Wir sind für Sie da: Von der individuellen Konzeption über die Einrichtung der Geräte bis hin zu Wartung, Garantie und Schulungen des Lehrkörpers.

Unsere Kernleistungen:

  • Maßgeschneiderte Komplettlösungen
  • Digitales Klassenzimmer
  • Digitale Schulaula
  • Umfassende Beratung
  • Unterstützung beim Medienkonzept
  • Montage und Installation
  • Fester persönlicher Ansprechpartner
  • Wartung und Garantie
  • Fortbildung für Lehrkräfte

Klassenzimmer

Schulaulen

Die Technik im Klassenraum

Da jede Schule eigene Bedürfnisse und Ansprüche an digitalen Unterricht hat, können nur wenige mit einer technischen Lösung „von der Stange“ arbeiten. Es gilt, eine individuelle Komplettlösung zu entwickeln, deren einzelne Komponenten ideal aufeinander abgestimmt sind und dadurch als System funktionieren. So muss die digitale Tafel nicht nur mit der bevorzugten Unterrichts-Software harmonieren, sondern auch mit den vorhandenen oder anzuschaffenden mobilen Endgeräten. Ebenso wichtig ist eine fein abgestimmte Kamera- und Audiotechnik, die sich an den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten orientiert und sich mitunter von Klassenraum zu Klassenraum unterscheiden sollte.

Digitale Tafel und hybrides Tafelsystem

Die digitale Schultafel ist das wichtigste Element des digitalen Klassenzimmers. Auf der großen Schreibfläche lassen sich Tafelbilder mit vielfältigen digitalen Medieninhalten erstellen. Entgegen einem verbreiteten Vorurteil ist der digitale Unterricht jedoch nicht automatisch lehrerzentrierter: Durch eine kabellose Verbindung mit den Mobile Devices der Schülerinnen und Schüler lassen sich etwa die Ergebnisse digitaler Gruppenarbeiten und anderer offener Unterrichtsformen auf die Tafelfläche streamen und gemeinsam besprechen. Wenn zudem auf eine herkömmliche Tafel nicht ganz verzichtet werden soll, kann die digitale Tafel mit analogen Whiteboards zum hybriden System kombiniert werden.

Videokonferenz im Klassenraum und zuhause

Eine Videokonferenzlösung aus digitaler Schultafel sowie stimmiger Kamera- und Tontechnik bietet neue Chancen für den digitalen Unterricht und darüber hinaus. So können SuS, die vorübergehend nicht in die Schule kommen können, von daheim am Unterricht teilnehmen. Auch virtuelle Konferenzen und Elterngespräche lassen sich bequem aus dem Klassenraum führen. Die kreativen Möglichkeiten der Videokonferenz-Technik sind unbegrenzt. Denkt man zum Beispiel an den internationalen Austausch, so lassen sich digitale Events mit mehreren Partnerklassen auf der ganzen Welt organisieren. Junge Menschen kommen zusammen, die sich ohne die Technik vielleicht niemals gesehen und gehört hätten.

Mobile Devices für digitale Teilhabe

Medienkompetenz und digitale Teilhabe sind leider nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhängig. Umso wichtiger ist eine Aufstockung der Finanzierung für Mobile Devices wie iPADS oder Tablets, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht nutzen können. Doch ist es mit der Anschaffung schuleigener Geräte nicht getan. Es braucht ein Mobile Device Management (MDM), das die Wartung und Pflege der Geräte sowie ihre sichere Aufbewahrung und Aufladung außerhalb der Unterrichtszeit umfasst. Hierzu gibt es abschließbare Koffer- und Schranklösungen, die zudem Steckplätze für das zuverlässige Laden der Akkus bieten.

Digital unterrichten mit der passenden Software

Keine Software, die am Markt angeboten wird, kann die Anforderungen aller Lehrkräfte erfüllen. Deshalb sollte sich das Schulkollegium möglichst früh mit den unterschiedlichen Anwendungen befassen und überlegen, welche infrage kommen. Das ist enorm wichtig, denn nicht jede Software ist so einfach mit jeder digitalen Tafel, jedem mobilen Endgerät und jedem Betriebssystem kompatibel. So spielt die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Software eine wichtige Rolle für die Gesamtkonzeption der digitalen Unterrichtslösung.

Fazit – das digitale Klassenzimmer

Für eine erfolgreiche Digitalisierung sollte sich die eingesetzte Technik an den konkreten Anforderungen der einzelnen Schule ausrichten: Die Komponenten des digitalen Klassenzimmers müssen sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt werden, damit sie als Komplettlösung funktionieren. Schließlich müssen Lehrende und Lernende fünf Tage pro Woche verlässlich mit ihr arbeiten können. Die Ausstattung digitaler Klassenzimmer ist eine komplexe Aufgabe. Damit sie nicht kompliziert wird, sollten Schulen eine professionelle Beratung durch einen erfahrenen Medientechnik-Anbieter wie Ahlemeyer in Anspruch nehmen.