Hieroglyphs in color

Wissen ist Macht. Der richtige Umgang mit Sprache auch. Und das Wissen um den richtigen Umgang mit Sprache – kaum auszudenken…!

Trotzdem kennen wir alle Situationen, in denen uns bestimmte Wörter und deren richtige Schreibweise Fragezeichen im Kopf bescheren. Aus Zeitmangel oder im Glauben, wir tun/schreiben das Richtige, schicken wir Geschäftsbriefe, Werbe-Flyer oder e-mails trotzdem ab – und lösen beim Empfänger damit möglicherweise ein besserwisserisches Naserümpfen aus. Darum im Folgenden eine Auswahl häufiger und typischer Fehler – als Gedankenstütze zum Ausdrucken oder Nachschlagen im Ahlemeyer seven seconds-Archiv!

Daß

Das daß mit scharfem ß gibt es nicht mehr. Nach der neuen Rechtschreibordnung wird es mit zwei ss geschrieben. Und es unterscheidet sich eindeutig vom das mit nur einem s – aber das ist fast ein eigenes Kapitel… Daher an dieser Stelle nur die Erklärung, dass dass einen kurz gesprochenen Vokal beinhaltet, auf den grundsätzlich zwei ss folgen. So wie bei Schloss, Kuss oder Fass. Wird der Vokal jedoch wie bei Schoß, Maß oder Gruß langgezogen ausgesprochen, kommt wieder das ß zum Einsatz.

Tod/tot

Auch hier gibt es einfache Eselsbrücken, die den Unterschied zwischen dem Substantiv Tod und dem Adjektiv tot verdeutlichen. Bilden Sie im Zweifelsfall von Tod den Plural: „Er ist tausend Tode gestorben.“ Oder suchen Sie ein Wort, in dem das Substantiv vorkommt: „Er hatte Todesangst“. Auch mit dem Adjektiv können Sie spielen, um auf das t am Ende zu kommen: „Das ist eine tote Ecke.“

Standard/Standart

Ein Hilfsmittel hier: das Substantiv in ein Verb umwandeln. Bsp.: standardisieren. Dann ist der Fall klar: Standard schreibt sich mit d am Ende.

Leerzeichen vor Satzzeichen

Ist nicht richtig und sieht auch nicht „schöner“ aus: ein Leerzeichen vor und/oder nach einem Komma, Ausrufezeichen etc. Bsp: „Er dachte_,_dass es so besser sei_!“Bei Abkürzungen wie z._B., i._d._R. oder s._o. allerdings sind schmale Leerzeichen zwecks besserer Lesbarkeit und der Nicht-Trennung bei Zeilenumbrüchen erlaubt!

Und hier noch eine Auswahl häufig verwendeter Wörter – und ihre richtigen Schreibweisen:

Seriosität|ein bisschen|widerspiegeln|Rhythmus|Reparatur|voraus|rau_|desweiteren|Gruß

Fazit: Je mehr wir auf unsere Ausdrucks- und Schreibweise achten und uns für deren Richtigkeit interessieren, desto häufiger lassen sich Fehler vermeiden. Es lohnt sich, mit Wörtern zu spielen und sich Eselsbrücken zu bauen, denn eine korrekte, schriftliche Kommunikation vermittelt Ihrem Gegenüber Kompetenz – auch in anderen Belangen!

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